wellen_zen_steine_strand_meerUnser Alltag verlangt viel von uns. Wir möchten alle Aufgaben abarbeiten und unsere Sache dabei auch noch gut machen. Dabei sollen wir stets gut gelaunt sein und immer ein offenes Ohr für unsere Mitmenschen und deren Sorgen haben. Leider kommen wir selbst dabei oft zu kurz. Wir haben keine Zeit, einmal durchzuatmen und unsere Gedanken zu sammeln, zur Ruhe zu kommen und für einen Augenblick neue Kraft zu tanken.

Natürlich ist es schwierig, mal eben im laufenden Tagesgeschäft für eine Stunde auszusteigen, um die Akkus wieder aufzuladen. Dabei könnten wir gerade das manchmal gut gebrauchen.

Aber es gibt Möglichkeiten, auch mit einem eng getakteten Terminkalender eine kleine Auszeit zu nehmen und einen Moment inne zu halten, um anschließend wieder frisch und motiviert volle Leistung bringen zu können. 

Hier sind unsere Entspannungstipps für den Alltag:

    1. Schlafe gut. Wir verbringen etwa ein Drittel unseres Lebens schlafend. Im Schlaf regenerieren wir und unser Gehirn verarbeitet die Erlebnisse des Tages. Also sollten wir besonders effektiv schlafen, also mit dem größtmöglichen Nutzen. Dafür müssen wir gut schlafen. Und dass das vielen Menschen schwerfällt, ist kein Geheimnis. Guter Schlaf ist aber auch kein Geheimnis. Du kannst die Voraussetzungen hierfür schaffen, indem du jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett gehst, ein Abendritual entwickelst, Smartphone, Fernseher und Tablet aus dem Zimmer verbannst, die Raumtemperatur auf etwa 16 bis 18 Grad regulierst, vor dem Schlafengehen nochmal gut durchlüftest, nicht zu spät zu Abend isst und leicht verdauliche Lebensmittel wählst, schlaffördernde Lebensmittel wie Bananen oder Milch mit Honig probierst und dein Bett, Kopfkissen und Decke optimal auf deine Bedürfnisse abgestimmt sind. Lass dich vom Fachmann beraten!

    2. Bewege dich. Viele Menschen verbringen heute die meiste Zeit des Tages sitzend. Dabei sollten wir uns die positiven Aspekte von Bewegung und Fitness im Hinblick auf deren entspannende Wirkung vergegenwärtigen. Besonders beim Wandern, Nordic Walking, Laufen, Schwimmen, Radfahren oder Skaten gelingt es uns, Abstand vom Alltag zu gewinnen. Der Kopf wird frei und die Gedanken kommen zur Ruhe. Wichtig dabei ist, dass du dich wohl fühlst und eine Sportart wählst, die dir Spaß macht. Körperliche Aktivität ist eine gute Möglichkeit, den Organismus vor schädigenden Einflüssen von Stress zu schützen. Durch Bewegung wird die unter Stress zur Verfügung gestellte Energie verbraucht. Allerdings ändert das an der Ursache deines Stresses nichts, hier musst du leider noch einmal extra aktiv werden. Und zwar mit Hilfe des Zeitmanagements.

    3. Organisiere dich. Wer dauernden Zeitdruck erfährt, sollte lernen, Zielprioritäten zu setzen. Das heißt, die zur Verfügung stehende Zeit aktiv zu planen und weniger wichtige Dinge nach Möglichkeit zu delegieren. Zeitmanagement trägt dazu bei, dass unerwünschte Spannungen abgebaut werden oder gar nicht erst aufkommen. Indem du 1. deine Ziele klar definierst, 2. die richtigen Prioritäten setzt, die dich deinem Ziel näher bringen, 3. entscheidest, welches die nächsten Schritte sind, um deinem Ziel näher zu kommen, 4. deinen Tag planst und dabei genügend Zeitpuffer für Unvorhergesehenes einplanst, 5. regelmäßig Pausen vorsiehst und 6. konsequent deinen Plan einhältst und überprüfst, ob deine Planung auch gut genug war, kannst du belastende Situationen leichter bewältigen.

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    4. Lache oft. Lachen ist gesund. Es vermindert Stress und dessen Folgen durch eine erhöhte Ausschüttung von Glückshormonen (Norepinephrin und Dopamin). Es stärkt das Immunsystem, erhöht die Sauerstoffaufnahme und regt sogar den Verdauungstrakt an. Wenn das nicht schon genug Gründe zur Freude sind...

    5. Höre Musik. Musik kann uns entspannen, anregen, gute Laune bringen und motivieren. Monotone, sich stets wiederholende Ton- oder Gesangsfolgen können uns regelrecht in Trance versetzen. Soweit musst du aber gar nicht gehen. Zur Entspannung bewährt haben sich Kompositionen mit einem Rhythmustempo von ca. 60 Schlägen pro Minute. Dies entspricht etwa deinem Ruhepuls.

    6. Nutze die Kraft der Farben. Auch Farben haben Auswirkungen auf unseren Organismus und beeinflussen wahrscheinlich auch unsere Stimmungen. Dabei gilt die Farbe BLAU als entspannend und harmonisierend.
      Sie soll darüber hinaus das Einschlafen fördern - ein idealer Farbton für das Schlafzimmer.
      Die Farbe GRÜN soll beruhigen, die Konzentration fördern und den Organismus regenerieren. GELB wird eine optimistisch stimmende und die geistige Aktivität anregende Kraft beigemessen und ORANGE soll die Leistungsfähigkeit steigern und die Stimmung aufhellen. Nun muss man nicht gleich das ganze Farbkonzept der Wohnung neu überdenken. Etwas farbige Deko oder ein hübsches Bild vom Meer, sowie ein schöner bunter Blumenstrauß bewirken schon viel.

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    7. Lass dich vom Duft verzaubern. Sobald uns ein angenehmer Geruch in die Nase steigt, atmen wir automatisch tiefer durch. Von den meisten Menschen als beruhigend und entspannend empfunden werden die folgenden Düfte: Salbei, Lavendel, Jasmin, Sandelholz, Kiefernnadeln, Ylang-Ylang. Ob als Pflanze auf dem Balkon oder im Garten, Kissenspray, Tee, duftende Handcreme, Räucherstäbchen oder Duftkerze, der Fantasie und den Vorlieben sind keine Grenzen gesetzt. Zitrushaltige Düfte haben eine konzentrationsfördernde und aktivierende Wirkung. Mit einer Duftlampe im Arbeitszimmer kann man diese Wirkung leicht nutzen. Rosmarin und Minze wirken anregend. Hier ist ein Pfefferminztee oder einige Minzblätter im Wasser eine einfache Möglichkeit, die Wirkung zu nutzen.

    8. Sei optimistisch. Optimisten setzen sich Ziele, die zwar unsicher, aber erreichbar sind. Sie glauben fest daran, dass sich ihre Wünsche erfüllen. Und dieser Glaube ist sogar berechtigt, denn Optimisten warten nicht einfach nur ab, sondern gehen ihre Ziele motiviert und engagiert an. Damit führt Optimismus aber auch zu einer Einstellung, die Menschen gelassener in die Zukunft schauen lässt. Diese Gelassenheit ist es, die Optimisten zu entspannteren Menschen macht. Mit diesen Tipps kannst du deine Geisteshaltung hin zu mehr Optimismus trainieren: Statt: „Ich kann das eh nicht ändern...“ Lieber: „Ich werde ... tun.“ Statt: „Das ist ein Problem.“ Besser: „Das ist eine Herausforderung, an der ich wachsen werde.“ Statt: „Ich muss noch ...“ lieber: „Ich möchte ...“ Wer sagt denn, dass wir irgendetwas müssen? Nen scheiß muss ich! (Ich habe eine Tasse, die mich jeden Tag daran erinnert.) Probiere es aus. Du musst nicht den Haushalt machen. Aber du möchtest dich in deiner aufgeräumten Wohnung wohlfühlen und genießt das Gefühl, wenn alles sauber ist und frisch riecht. Und letzteres möchtest du - da ist kein Muss zu erkennen.

    9. Genieße jeden Augenblick. Spare dir Genuss nicht für das Wochenende oder den Urlaub auf. Dafür ist das Leben nun wirklich zu kurz und es gibt bekanntlich mehr Wochen- und Arbeitstage als Wochenend- und Urlaubstage. Genuss ist nicht immer etwas ganz Außerordentliches. Nicht wenige Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große Glück vergebens warten. Finde Genuss im Alltag, in kleinen Begebenheiten, wie die Tasse duftender Kaffee morgens in aller Stille, der fantastische Sonnenaufgang beim Gassigehen mit dem Vierbeiner, das Plätschern des Regens, das so wunderbar beruhigend wirkt und alles rein wäscht, die ersten Sonnenstrahlen, die in der Mittagspause deine Nase kitzeln, dein Lieblingslied im Radio, dass du ungeniert so schön schräg mitsingen kannst, die Verabredung mit deinen Freunden am Abend, die Laufrunde in der Abenddämmerung... Es gibt so viel Genuss, wenn du nur deine Sinne dafür schärfst.

    10. Sei achtsam. Um die Möglichkeiten der Entspannung, die du hier kennengelernt hast, auch wahrzunehmen, braucht es nur eines: Ein klein wenig Aufmerksamkeit für die schönen Dinge und Momente, die uns wiederfahren. Nicht umsonst kann man in jedem Weisheiten-Kalender lesen: „Gehe mit offenen Augen durchs Leben.“ So einfach kann Entspannung im Alltag sein. Halte Ausschau nach kleinen Dingen, die dir eine Freude machen: ein Lächeln deiner Kinder/der Verkäuferin/des Nachbars, eine Blume am Wegesrand, das Lichtspiel der Sonnenstrahlen durch das Blätterdach eines Baumes, das Zwitschern der Vögel früh am Morgen, wenn der Tag gerade erst anfängt, der Duft nach Kaffee in der Fußgängerzone, das Geräusch von  knusprigen Sonntagsbrötchen...

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